Berg-Ulme (Ulmus glabra)

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Ulmen

 

 

Die Berg-Ulme (Ulmus glabra) kommt hauptsächlich im Berg- und Hügelland bis etwa in 1000 m Höhe vor, vereinzelt auch in höheren Lagen. Sie wächst meist auf nährstoffreichen, frischen bis feuchten aber gut durchlüfteten Standorten und verträgt keine Staunässe. Häufig sind dies kolluviale Böden steiler Talhänge und Schluchten. Sie ist oft mit Bergahorn, Gemeiner Esche und Sommerlinde vergesellschaftet. Die Berg-Ulme ist die am stärksten nördlich verbreitete Ulmenart. Ihr Verbreitungsgebiet erreicht im Norden Skandinavien und umfasst die gesamten Britischen Inseln. Weiter südlich in Italien und auf dem Balkan wächst sie dann in den höheren Lagen. Versprengte Vorkommen finden sich bis zum Ural und zwischen dem Schwarzen und Kaspischen Meer.

 

 
 

 

Die Bestände von Berg-Ulme wurden in der Vergangenheit stark durch das s.g. Ulmensterben in Mitleidenschaft gezogen. Dabei handelt es sich um eine Pilzinfektion welche um 1919 in den Niederlanden zum ersten Mal beobachtet wurde. In den meisten Ländern ist ein Großteil des Bestandes vernichtet.

Die Ulmenkrankheit ist bis heute in Europa verbreitet. Man geht von einem wellenförmigen Verlauf auf niedrigem Niveau aus.

 

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